Corny - Das CO von COFY

Damit ihr wisst woher und von wem ihr euren Kaffee bekommt, stellen wir dir in diesem Interview Corny von COFY vor!
 
Name: Cornelius Schelling aka. Corny
Alter: 28
Schuhgröße: 42
Lieblingsessen: wenn ich könnte, Käsefondue; und ich grill gern.#

Seit wann trinkst du Kaffee?

Eigentlich schon immer. Aber wirklich bewusst seit sieben Jahren.

Wie bereitest du deinen COFY am liebsten zu?

Lange Zeit war ich ein Espresso-Freak. Dann war ich jetzt sehr, sehr lange wieder sehr von Filterkaffee angefixt. Aber ich lieb's eine Siebträgermaschine daheim zu haben und mir einen doppelten Espresso - auch mehrmals am Tag - zu gönnen.

Wie trinkst du persönlich deinen COFY am liebsten?

Nur, only, only dopio - only doppelter Espresso, gar nichts anderes. Also Cappuccino mag ich nicht so arg und Latte gar nicht. Ja, also in "Reinform".

Was ist deine Rolle bei COFY?

Mir gehört der Laden!? Spaß. Ja im Endeffekt habe ich die letzten fünf Jahre die Vorarbeit für COFY geleistet. Ich hab das Einzelunternehmen gegründet gehabt - Corny's Finest - aus dem dann COFY entstanden ist, also als Fynn dazu kam am Anfang des Jahres. Was ist meine Rolle? Ich bin irgendwie 'Mädchen für alles', weil wir noch so klein sind. Aber in der Rollenverteilung seh ich meine Rolle viel mehr im Marketing und Kommunikation. Das sind voll meine Stärken. Ich kümmer' mich sehr sehr viel um Vertrieb bei uns und um Sales. Und gleichzeitig auch der Wunsch dabei Kaffee noch mehr kennenzulernen und mehr in die Welt des Kaffees einzutauchen, aber keine Wissenschaft daraus zu machen. Ich will das zugänglich für jeden machen - das ist mir ganz wichtig.

Warum ist es dir wichtig, dich für GUTEN Kaffee einzusetzen.

Ich meine schlechten Kaffee gibt es schon genug. Und ich finde das Leben ist dazu da um etwas positiv zu bewirken. Und das nicht nur in meinem Leben sondern auch im Leben von anderen. Das ist ganz einfach - wenn's dir selber gut geht und den Menschen um dich rum gut geht, dann kannst du auch viel mehr Gutes tun oder anderen Menschen Gutes tun. Das ist für mich ganz klar ein Antrieb. Weil ich glaube wir leben in einem sehr geilen Luxusleben hier, was ich total genieße und feier und aber weiß, dass es vielen Menschen nicht so geht. Ich bin ganz klar ein Freund davon auch etwas weiterzugeben. Ein Freund von mir hat mal gesagt : "Man hat zwei Hände - eine zum nehmen und eine zum Geben; aber zwei Hände zum Arbeiten." Das finde ich ein perfektes Beispiel, wo einfach immer sehr, sehr gut aufgezeigt hat, was wirklich so das Richtige und Wichtige ist.

Und guter Kaffee und Gutes tun ist glaub ich gar nicht so schwierig und gar nicht so weit auseinander. Und ich glaube mit unserem Konzept mit 'COFY trinken, Schule schenken' haben wir ein ganz, ganz guten Ansatz da geschaffen. 

Welche ist deine Lieblings COFY-Sorte?

Ganz klar Corny's Wachmacher. Wäre ja schlimm, wenn nicht. Tatsächlich ist Fynn mein zweiter Favorit - bei Filterkaffee ist Fynn gerade mein Favorit und bei Espresso meiner.

Wie sieht deine Morgen-Routine aus?

Also ich steh auf und mach erst mal ein bisschen Mobility, also Dehnungsübungen und dies, das und dann mach ich Kaffee. Dann quatschen Lena und ich zusammen und lesen manchmal was zusammen. Dann beten wir und dann starten wir in den Tag. Das ist die Wunschvorstellung und das schaffen wir auch meistens.

Mit wem würdest du gerne mal einen COFY trinken?

Da gibt's viele Menschen. Ich denk jetzt einfach mal ganz pragmatisch - gern mal mit meinem Freund  - mit David. Weil der keinen Kaffee trinkt.

Was isst du am liebsten zu deinem COFY dazu?

Tatsächlich eigentlich gar nichts groß. Ich trenn das eigentlich voll. COFY ist bei mir eigentlich immer nur ein Antrieb, ein geiler Lückenfüller und so. So das klassische Kaffee-und-Kuchen hab ich super, super selten, weil ich einfach nicht der Kuchen-Mensch bin. Also keine Ahnung, nichts eigentlich. Nur Luft und Liebe.

Welche Musik läuft für dich optimaler Weise beim COFY trinken?

Irgendwas chilliges! Es gibt zwei Moods: wenn ich arbeite, dann gern Hip-Hop und Co. Wenn ich aber einfach chill und mir grad einen Cold-Brew oder Espresso-Tonic oder so zu Gemühte führe, dann gern auch Bon Iver und Co. weil ich glaube, das ist gut, auch in gechillten Moods Kaffee zu trinken und es dann einfach auch zu genießen.

Kaffee kalt – ja oder nein?

Ja, auf jeden Fall!

Was ist dein Pet-Peeve?

Da gibts viele Sachen haha. Ich find es ganz arg schlimm, wenn Menschen neben mir laut schlucken oder kauen. Das macht der Fynn zum Beispiel und ich dreh durch. Ich dreh immer durch. Wenn wir Büro zusammen machen und dann essen, sag ich immer: "Alter, verpiss dich!". Des nervt so, er schluckt so laut, das ist so krank. Das regt mich so auf, wirklich.

Und was mich noch übel aufregt ist, wenn Menschen nur rumjammern. Das geht mir so auf den Sack, das ist wirklich das Schlimmste für mich!

Und Unzuverlässigkeit, da dreh ich komplett durch. 

Gibt es für dich eine Alternative zu Kaffee?

Nein. Also Tee an sich find ich gut aber nichts kann Kaffee ersetzten. Von der Geschichte, von der Zubereitung und vom Genuss her und auch von der Wirkung ist das für mich einzigartig.

Hattest du mal ein verrücktes Kaffee-Erlebnis?

Ja, mehrere. Also die verrücktesten Kaffee-Erlebnisse sind eigentlich immer gewesen, wenn wir in den Ursprungsländern waren. Weil das Spannende ist, in den Ursprungsländern wird meistens ganz anders Kaffee getrunken, wie hier. In Peru wars so, dass wir ganz, ganz viel Filterkaffee hatten und ein bisschen Espresso. Und in Brasilien aber - das ist ja so das größte Kaffeeexport-Land überhaupt - haben wir verschiedenste Kaffeebauern kennengelernt. Und traditionell wird in Brasilien halt der dunkelste Kaffee mit sooo viel Zucker aufgebrüht, dass es einfach nur einen schwarze, süße Brühe ist. Und auch mit so einem riesen Sieb. War waren auf der Farm von einem Farmer von uns und dann wurden wir zum Kaffee eingeladen. Und wir dachten so 'Yeah, geil', haben uns auf so Filterkaffee und so helle Röstungen gefreut. Wir haben den Kaffee ja auch von ihm und rösten ihn als hellen Filterkaffee. Und dann...seine Frau setzt so Wasser an und auf einmal wird so richtig viel Zucker reingeschüttet und dann nimmt die so ein riesen Sieb und dann kommt da so eine schwarze Blörre raus. Dann muss das eine Weile ziehen und dann haben wir das alle getrunken, das schwarze Zuckerwasser. Das war schon eine freaky Sache.

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